Jeannine Reiher

Artikel mit Tag Schmuck + www.thomassabo.de

 

Seit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg stehen die Werke des gedruckten Wortes nicht nur einer privilegierten Gruppe, sondern allen Menschen offen, die lesen können. Jedes Jahr am 23. April wird die Errungenschaft des Buches mit einem Gedenktag besonders gewürdigt. Buchhandlungen laden zu Bücherparties ein, Lesungen werden durchgeführt und anregende Aktionen sollen die Lust am Lesen vor allem bei Schülern wecken. Doch Bücher beinhalten nicht nur Texte, Worte, Schrift. Auch lesefaule Mitmenschen können die Freude am Buch entdecken: Foto- und Bildbände entführen in entlegene Winkel der Erde, zeigen Artefakte aus vergangenen Zeiten und der Gegenwart oder sind ein Spiegel der Kunst. Beides zusammen - Text und Bild - finden Schmuckliebhaber beispielsweise in der umfangreichen Publikation “Schmuck-Design der Moderne - Geschichte und Gegenwart” von Reinhold Ludwig, ehemals Chefredakteur des Schmuck Magazins. Der Autor gibt einen Überblick über die Entwicklung des seriellen modernen Schmuckdesigns von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart und dokumentiert diesen mit eindrucksvollen Abbildungen bedeutender Klassiker und außergewöhnlicher Schmuckentwürfe.

Reinhold Ludwig: Schmuck-Design der Moderne. Arnoldsche Verlagsanstalt. Erschienen im November 2008. 400 Seiten mit über 400 Farbabbildungen. Hardcover. ISBN 978-3-89790-292-3. 49,80 Euro




München Ende Februar 2009: ein eisiger Wind weht durch die Bayernmetropole, Narren ziehen frierend durch die Straßen (es ist das Wochenende vor Fasching) und am Rande der Stadt versammeln sich in den Hallen der Neuen Messe Menschen, die sich dem Glanz der Welt verschrieben haben. Es ist wieder ein Jahr vergangen und die Inhorgenta lockt die internationale Presse und Fachbesucher trotz kalter Temperaturen, Schnee und Finanzkrise nach München. Obwohl einige Hersteller schmerzlich vermisst werden, ist die Stimmung gut. 1183 Aussteller aus 47 Ländern präsentieren ihre Trends und Kostbarkeiten, 30.000 Fachbesucher aus 79 Ländern lassen sich inspirieren und ordern für die ungewisse Zukunft. Die Juweliere und Galeristen sagen der schlechten Wirtschaftsprognose den Kampf an. In verschiedenen Seminaren und Vorträgen erfahren sie die Trends der kommenden Saison, lernen mehr über das Schmuck- und Uhrenhandwerk und erhalten Tipps zur Kundenakquise und -bindung. Am Samstagabend werden im Rahmen der exzellenten Schmuckkultur 100 herausragende Juweliere, Goldschmiedegeschäfte und Schmuckgalerien im deutschsprachigen Raum, den Benelux-Ländern und Südtirol vom Schmuck Magazin ausgezeichnet. Für den ein oder anderen ist es nicht die erste Prämierung dieser Art – ein gutes Zeichen dafür, dass sich das hohe und geschmackvolle Niveau über die Jahre hinweg gehalten oder sogar verbessert hat. Mit Zuversicht und großem Qualitätsbewusstsein gewappnet, begegnen Hersteller und Verkäufer gleichermaßen der Wirtschaftskrise und geben ihren Optimismus vielleicht auch an den Endverbraucher weiter.


Der Preis für einen iPod shuffle liegt bei 79 Euro, ein iPod nano kostet 149 Euro, einen iPod classic bekommt man ab 249 Euro, und der iPod touch schlägt mit 299 Euro zu Buche. Doch all das ist nichts im Vergleich zum iDiamond, dem teuersten iPod der Welt. Der Norweger Juwelier und Goldschmied Thomas Heyerdahl schuf eine einzigartige Hommage an das begehrte Designobjekt und ließ es zum Schmuckstück der ganz besonderen Art werden. 430 Diamanten von 4,3 ct. schmücken den iPod shuffle, dessen Gehäuse in Weiß- und Roségold 750 gefertigt ist. Passend dazu: die Ohrstöpsel, die bei einem mp3-Player natürlich nicht fehlen dürfen. Das außergewöhnliche Unikat hat einen Wert von 31.000 Euro und wird im März 2008 im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung von Quintessentially in London versteigert.

Links:
iDiamond / Juwelier Heyerdahl
Quintessentially




Der nasskalte und graue November täuscht ein wenig darüber hinweg, wie faszinierend der Winter ein kann. Deshalb müssen Dinge her, die uns an die schönen Seiten der kalten Jahreszeit erinnern: an den weißen Schnee, der sanft die Landschaft einhüllt, an den strahlend blauen Himmel, von dem hin und wieder eine Schneeflocke leise auf die Erde herab fällt… Wie wäre es da mit einem hübschen Niessing-Ring? Was Niessing mit Winter zu tun hat? Ganz einfach: die Vredener Schmuckmanufaktur erfreut uns zur Vorweihnachtszeit mit spielerischen Ringen, in denen sich eine Schneeflocke oder ein Weihnachtsbaum um ihre eigene Achse drehen. Die beweglichen Elemente in Gelbgold 750 stehen im harmonischen Kontrast zu der Kühle des Edelstahlringes, der einem Spannring nachempfunden ist. Sie erinnern an die wohlige Wärme zu Hause, die einen nach einem kalten Winterspaziergang erwartet. Erhältlich sind die Weihnachtsringe ausschließlich bei Niessing in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart – Preis: 99 Euro.

Links:
Niessing

Artikel: Schmuck und Geld für gesundes Essen




Wer auf die Messe Cercle Deluxe eingeladen wird, hat es wahrlich geschafft. Denn für diese exklusive Luxusausstellung unter der Schirmherrschaft von Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber werden keine Tickets verkauft. Eintritt wird nur jenen gewährt, die vom Veranstalter persönlich eingeladen wurden. Die Auswahl der privilegierten Gäste erfolgt mit Hilfe der Aussteller, zu denen Finanzdienstleister und Hersteller von Luxusgütern zählen. Für den exklusiven Kreis der Reichsten und Erfolgreichsten der Welt werden vom 29. November bis 2. Dezember die Pforten des Wiener Grand Hotels und des Hotels The Ring geöffnet, alle anderen werden sich mit Träumen begnügen müssen.

Doch die Cercle Deluxe ist keine bloße Produktschau. Die Messe möchte Kunst, Kommerz und Charity miteinander verbinden. Wertvolle Kontakte können in dem gehobenen Ambiente geknüpft und gepflegt werden. Das Unterhaltungsprogramm ist abwechslungsreich und bietet für jeden etwas. So gibt es eine geführte Tour durch das Liechtenstein Museum, ein Falkentraining im Palais Schwarzenberg, diverse Chor- und Musikkonzerte, Vorträge und anderes mehr.

Zwischendurch kann der Besucher immer wieder in die (Waren-)Welt des Luxus eintauchen, Autos, Möbel, Porzellan, Uhren, Schmuck bewundern, darunter ein schwebendes Bett (Floating Bed), das nur durch ein Magnetfeld in der Luft gehalten wird. Für viele eine Traumwelt, für einige wenige eine Welt zum Träumen…

Links:
Cercle Deluxe
Floating Bed






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