Jeannine Reiher

Artikel mit Tag Schmuck

 

Ob man will oder nicht – das Oktoberfest geht an keinem vorbei. Täglich sind im Fernsehen Bilder zu sehen von schwankenden, Lederhosen tragenden Männern und solchen, die es mal werden wollen. Üppig bestückte Dirndlträgerinnen mit roten Wangen zeigen alles, was sie zu bieten haben und manch ein Prominenter steht kurz davor, seinen guten Ruf zu verlieren…

Bereits seit 1810 wird auf der Münchner Theresienwiese gefeiert und getrunken, getanzt, sich unterhalten und Jahrmarktstände besucht. Denn das Fest ist nicht nur bei den Erwachsenen beliebt, sondern auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. Karussells und andere Fahrgeschäfte laden zum Nervenkitzel ein. Die Belohnung für den aufgebrachten Mut gibt es dann an einem der vielen Süßigkeitenstände.

Doch zurück zu den Bierzelten und den Menschen in Trachten, egal ob original oder mit extravaganten Highlights veredelt. Wer soviel Wert auf das entsprechende Erscheinungsbild zur Wiesn legt, sollte nicht vergessen, auch ein schönes Schmuckstück anzulegen. Denn trotz der freier Dekolletes der Damen ist davon bisher leider nur sehr wenig zu sehen. Dabei haben doch viele Schmuckhersteller extra Stücke für das größte Volksfest der Welt entworfen. Witzig ist zum Beispiel der Brezelanhänger von Daniel Hiller aus Gold 750, auf dem nach Wunsch diamantene Salzkörner funkeln. Oder wie wäre es mit einem figurativen Schmuckstück von Drachenfels, zum Beispiel aus den Kollektionen „Arsen mit Spitzenhäubchen“, „Flammeninferno“, „Hart aber Herzlich“ oder „Liebeszauber“? Für das Ohr ist der Ohrschmuck „Trachtentanz“ von Brune & Wöhlke zu empfehlen. Liebhaber von Charms-Anhängern stehen bei Thomas Sabo eine große Auswahl an Motiven zur Verfügung, darunter Lederhosen und Brezeln. – Also schnell noch zum Juwelier des Vertrauens, bevor es auf die Theresienwiese geht. Und nicht vergessen: am 7. Oktober werden die letzten Maß Bier ausgeschenkt. Dann heißt es wieder warten bis zum nächsten Jahr…

Links:
Daniel Hiller
Drachenfels
Brune & Wöhlke
Thomas Sabo







Immer mehr Kinder sind zu dick – das belegen Statistiken, die die Ernährung in Deutschland und Europa untersuchen. Nach neueren Erhebungen leiden rund 15 Prozent aller deutschen Kids an Übergewicht. Die Diskussion in den Medien ist groß, Schuldige scheinen schnell gefunden: die Eltern, die Schule, die Gesellschaft, die Kinder selbst… Doch so einfach ist es nicht. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Auf der Suche nach einer richtigen und gesunden Ernährung, die von den Kindern auch angenommen wird, sind es vor allem die kleinen Schritte, die zählen. Einer davon ist die Einrichtung eines Kochkurses für Kinder – geschehen in München. Unterstützt wurde dieses Projekt von dem renommierten Schmuckhersteller Niessing. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens seines Flagshipstores in der Bayernmetropole ließ das Vredener Unternehmen vor einem interessierten Publikum seine „Blütenscheiben“ schmieden. Der Erlös aus dem Verkauf (6.650 Euro) kam rund 150 Münchner Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren zugute. Er ermöglicht ihnen die Teilnahme an einem Kochkurs, in dem sie auf spielerische Art und Weise lernen, dass gesundes Essen auch Spaß machen und schmecken kann.

Foto: Die Münchner Stadtschulrätin Elisabeth Weiß-Söllner (links) nimmt den Scheck von Margit Sereny, Geschäftsführerin Niessing München, entgegen.

Links:
www.niessing.com



Ihr sanfter weißer Schimmer verzaubert viele Frauen. Ihre Ebenmäßigkeit ist Sinnbild für alles Edle und Schöne. Doch auch ihre Schwestern in cremigen oder dunklen Farbtönen, in unregelmäßiger barocker oder tropfenförmiger Gestalt wissen zu becircen. Die Rede ist von der Perle. Seit Jahrhunderten fasziniert die Tochter des Meeres die Menschen. Doch das Geheimnis ihrer Entstehung konnte erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelöst werden.

In der persischen Mythologie galten Perlen als Tränen der Götter. Die Römer und Griechen der Antike betrachteten sie als Geschenk des Himmels. Plinius nahm an, dass zu einer bestimmten Jahreszeit die Muscheln an die Oberfläche steigen und Tautropfen einfangen. Aus diesen würde Perlen entstehen – weiße aus klarem, dunkle aus unreinem Tau. Diese Theorie hielt sich hartnäckig bis in das 18. Jahrhundert. [...]



"Mystischer Zauber" vollständig lesen


Falten erzählen vom Leben. Sie sind Teil der Persönlichkeit und spiegeln den Charakter eines Menschen wider. Gefaltetes fasziniert den Betrachter, lässt ihn verweilen, zeigt ihm neue Aspekte des Objekts. Falten und Faltungen machen interessant. Kein Wunder also, dass Eva Maisch eben jenes Thema für ihre neue Ausstellung gewählt hat. Die Galeristin und Schmuckgestalterin zeigt ab 16. Juni in ihrer Werkstatt in Falten gelegten Schmuck, Papier, Stoff und Gerät. Vier Wochen lang werden in der Sterngasse 5 in Würzburg die Schmuckarbeiten von Kazuko Nishibayashi, Rudi Sand, Maike Dahl, Christina Karababa, Astrid Keller und Michihiro Sato zu sehen sein. Faszinierende Origami von Paulo Mulatinho, Mitbegründer des deutschen Origamivereins und Tomoko Fuse laden zum Nachmachen ein. Gefaltetes gibt es auch von Birgit Hrouzek, die plissierte Stoffe in Taschen und Kleidung verwandelt. Wer also Schmuck und Objekte mit Charakter sucht, Wert auf Individualismus legt und sich gern von Ecken, Kanten und Falten verzaubern lässt, ist in dieser besonderen Ausstellung genau richtig.

Eva Maisch Schmuck, Sterngasse 5, 97070 Würzburg, www.eva-maisch-schmuck.de





Der zweite Tag unseres Kurzurlaubs ist der eigentliche Zweck unserer Reise: die Baselworld 2007. Im Gepäck: die Hoffnung, ein paar Kontakte aufzufrischen und die Neugier auf die als weltweit wichtigste geltende Schmuck- und Uhrenmesse. Denn irgendwann möchte ich nicht nur nebenberuflich schreiben, sondern hauptberuflich journalistisch tätig sein (Achtung: Zaunspfahl - siehe Veröffentlichungen und Impressum). [...]



"3 Länder in 3 Tagen (Teil 2)" vollständig lesen

« vorherige Seite   (Seite 2 von 3, insgesamt 12 Einträge)   nächste Seite »