Mär 4: HoffnungsSchimmer
München Ende Februar 2009: ein eisiger Wind weht durch die Bayernmetropole, Narren ziehen frierend durch die Straßen (es ist das Wochenende vor Fasching) und am Rande der Stadt versammeln sich in den Hallen der Neuen Messe Menschen, die sich dem Glanz der Welt verschrieben haben. Es ist wieder ein Jahr vergangen und die Inhorgenta lockt die internationale Presse und Fachbesucher trotz kalter Temperaturen, Schnee und Finanzkrise nach München. Obwohl einige Hersteller schmerzlich vermisst werden, ist die Stimmung gut. 1183 Aussteller aus 47 Ländern präsentieren ihre Trends und Kostbarkeiten, 30.000 Fachbesucher aus 79 Ländern lassen sich inspirieren und ordern für die ungewisse Zukunft. Die Juweliere und Galeristen sagen der schlechten Wirtschaftsprognose den Kampf an. In verschiedenen Seminaren und Vorträgen erfahren sie die Trends der kommenden Saison, lernen mehr über das Schmuck- und Uhrenhandwerk und erhalten Tipps zur Kundenakquise und -bindung. Am Samstagabend werden im Rahmen der exzellenten Schmuckkultur 100 herausragende Juweliere, Goldschmiedegeschäfte und Schmuckgalerien im deutschsprachigen Raum, den Benelux-Ländern und Südtirol vom Schmuck Magazin ausgezeichnet. Für den ein oder anderen ist es nicht die erste Prämierung dieser Art – ein gutes Zeichen dafür, dass sich das hohe und geschmackvolle Niveau über die Jahre hinweg gehalten oder sogar verbessert hat. Mit Zuversicht und großem Qualitätsbewusstsein gewappnet, begegnen Hersteller und Verkäufer gleichermaßen der Wirtschaftskrise und geben ihren Optimismus vielleicht auch an den Endverbraucher weiter.
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