Jeannine Reiher

Einträge für September 2007

 

Ob man will oder nicht – das Oktoberfest geht an keinem vorbei. Täglich sind im Fernsehen Bilder zu sehen von schwankenden, Lederhosen tragenden Männern und solchen, die es mal werden wollen. Üppig bestückte Dirndlträgerinnen mit roten Wangen zeigen alles, was sie zu bieten haben und manch ein Prominenter steht kurz davor, seinen guten Ruf zu verlieren…

Bereits seit 1810 wird auf der Münchner Theresienwiese gefeiert und getrunken, getanzt, sich unterhalten und Jahrmarktstände besucht. Denn das Fest ist nicht nur bei den Erwachsenen beliebt, sondern auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. Karussells und andere Fahrgeschäfte laden zum Nervenkitzel ein. Die Belohnung für den aufgebrachten Mut gibt es dann an einem der vielen Süßigkeitenstände.

Doch zurück zu den Bierzelten und den Menschen in Trachten, egal ob original oder mit extravaganten Highlights veredelt. Wer soviel Wert auf das entsprechende Erscheinungsbild zur Wiesn legt, sollte nicht vergessen, auch ein schönes Schmuckstück anzulegen. Denn trotz der freier Dekolletes der Damen ist davon bisher leider nur sehr wenig zu sehen. Dabei haben doch viele Schmuckhersteller extra Stücke für das größte Volksfest der Welt entworfen. Witzig ist zum Beispiel der Brezelanhänger von Daniel Hiller aus Gold 750, auf dem nach Wunsch diamantene Salzkörner funkeln. Oder wie wäre es mit einem figurativen Schmuckstück von Drachenfels, zum Beispiel aus den Kollektionen „Arsen mit Spitzenhäubchen“, „Flammeninferno“, „Hart aber Herzlich“ oder „Liebeszauber“? Für das Ohr ist der Ohrschmuck „Trachtentanz“ von Brune & Wöhlke zu empfehlen. Liebhaber von Charms-Anhängern stehen bei Thomas Sabo eine große Auswahl an Motiven zur Verfügung, darunter Lederhosen und Brezeln. – Also schnell noch zum Juwelier des Vertrauens, bevor es auf die Theresienwiese geht. Und nicht vergessen: am 7. Oktober werden die letzten Maß Bier ausgeschenkt. Dann heißt es wieder warten bis zum nächsten Jahr…

Links:
Daniel Hiller
Drachenfels
Brune & Wöhlke
Thomas Sabo







Kann man Glück lernen? Ein Versuch ist es wert, muss sich Oberstudiendirektor Ernst Fritz-Schubert gedacht haben, als er das Fach „Glück“ in den Lehrplan der Heidelberger Willy-Hellpach-Schule aufnahm. Was kurios klingt, beruht auf einem simplen Prinzip: die Gymnasiasten sollen lernen, sich selbst wahrzunehmen, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Fähigkeiten zu analysieren und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Der Schulleiter startet damit ein Projekt, das in Großbritannien für einige Schüler bereits seit einem Jahr auf dem Stundenplan steht. Well-Being wird der Unterricht dort genannt. Entspannungsübungen, Motivationstraining, Schauspiel und vieles andere mehr stehen auf dem Programm. Das baden-württembergische Kultusministerium hat der Heidelberger Schule für dieses Projekt grünes Licht gegeben. Allerdings zieht es die Bezeichnung „Lebenskompetenz“ der von „Glück“ vor. Damit trifft es auch den Kern der Bemühungen genauer. Denn was vermittelt werden soll, sind Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, seelische Ausgeglichenheit und die Erkenntnis, was Glück für einen persönlich bedeutet. Individualität soll gefördert und zugleich der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden. Gemeinschaft heißt das Zauberwort. In anderen Worten: wer das „Glücks“-Fach belegt, kann gestärkt als freier und mündiger Bürger den Alltagsproblemen der heutigen Zeit entgegen treten. Mit Freunden, Optimismus und Zähigkeit.

Links:
Spiegel
Süddeutsche Zeitung
Stuttgarter ZeitungFocus Schule
TAZ



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